zunächst
möchte ich euch in meinem ersten Vertrauensleutebrief 2009 alles Gute im neuen Jahr wünschen, Gesundheit und viel Erfolg bei eurer Arbeit.Das neue Jahr beginnt gleich mit einer für uns großen und
wichtigen Aufgabe. Seit dem 19. Januar laufen die Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten. Dabei wollen wir das Tarifergebnis für die Beschäftigten der Kommunen und des Bundes auch für uns durchsetzen.
Die GEW fordert eine Erhöhung von 8 Prozent, mindestens aber 200 Euro.
Zur Durchsetzung dieses Zieles ruft die GEW die Angestellten zu einem eintägigen Warnstreik auf.
Termin im Rems-Murr Kreis:Donnerstag, 29. 01.2009; Treffpunkt: 10.30 Uhr Karlsplatz Schorndorf (Nähe Bahnhof) , die Streikkundgebung findet von 12.00 bis 13.00 Uhr statt, Streiklokal ist das Cafe Moser
dort in der Nähe.
Ich möchte euch um Folgendes bitten:
1. Schorndorf wurde als Kundgebungsort ausgesucht, weil hier relativ viele Angestellte beschäftigt sind.
2. Ihr solltet
deshalb – und im besonderen denke ich an die Kolleginnen und Kollegen der Schorndorfer Schulen – auf diese Kundgebung hinweisen. Alle Angestellten, ob GEW-Mitglied oder nicht, haben das Streikrecht. Die in der GEW
organisierten Angestellten bekommen von der GEW Streikgeld (für diesen Tag ca. 90 Prozent netto), müssen sich allerdings im Streiklokal in eine Liste eintragen. Wer am Streiktag in die GEW eintritt, bekommt auch
Streikgeld (Werbemaßnahme!!!)
3. Beamte haben kein Streikrecht. Dennoch: Da die Ergebnisse des neuen Tarifvertrags in der Regel auch auf die Beamten übertragen werden, sind auch die Beamtinnen und Beamten
aufgerufen, je nach ihren zeitlichen Möglichkeiten an der Kundgebung teilzunehmen. Der Platz und die Zeit sind so ausgewählt, dass der eine oder andere mitmachen kann. Zudem dürfen Beamtinnen und Beamte nicht als
Streikbrecher (machen die Vertretung für streikende Angestellte) eingesetzt werden.
4. Streikwillige Angestellte sollten am Montag, 26.01.2009 ihrem Schulleiter melden, dass sie sich am Warnstreik
beteiligen wollen.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, trotz Finanz- und Wirtschaftskrise – oder gerade deswegen- müssen wir uns vor Auge halten, dass der öffentliche Dienst in den letzten Jahren bei
Lohnerhöhungen sehr schlecht weggekommen ist. Nicht einmal die Preissteigerungen wurden dadurch ausgeglichen. Wir als Landesbedienstete wollen keine Bedienstete zweiter Klasse sein und fordern die Abschlüsse der
Beschäftigten bei Bund und Kommunen ein. Tun wir alles an unseren Schulen – und das müsst ihr vor Ort tun – dass Druck erzeugt wird. Mobilisiert für diese Kundgebung! Sorgt für eine große Beteiligung! Ladet auch
pensionierte Kolleginnen und Kollegen ein! Die öffentlichen Arbeitgeber und die Öffentlichkeit sollen unsere Forderungen deutlich hören!
Für Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
G. Großpietsch, Vors. GEW Schorndorf